Auszeichnungen


Der Deutsche Schulpreis 2006 für die "Grundschule Kleine Kielstraße"

 

Bundespräsident Horst Köhler überreichte den ersten Deutschen Schulpreis am 11. Dezember 2006 – in Berlin. Die Grundschule Kleine Kielstraße in Dortmund erhielt den mit 50 000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2006.

„In einem schwierigen Umfeld verbindet sie pädagogische Leidenschaft mit professionellem Können und modernem Qualitätsmanagement“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Grundschule hat sich als eine der ersten Schulen in Deutschland ein Leitbild gegeben: zukunftsorientiertes Lernen, professionelle Zusammenarbeit im Kollegium, Elternarbeit, ganztägige Betreuung und Öffnung zum Stadtteil. Der Ausländeranteil an der Schule beträgt 83 Prozent.

 

Unter dem Motto „Es geht auch anders“ hatten die Robert Bosch Stiftung und Heidehof Stiftung gemeinsam mit den Medienpartnern stern und ZDF den Deutschen Schulpreis erstmalig ausgeschrieben. Die Initiatoren zeichneten mit dem Deutschen Schulpreis Schulen aus, die zeigen, dass gute Schule in Deutschland möglich ist. Dem Lernen Flügel verleihen: Das will der Deutsche Schulpreis. Er zeichnet hervorragende Schulen in Deutschland aus und fördert die Verbreitung guter Praxis. Gute Schulen entfalten ihre Begabungen optimal. Sie begeistern für neue Ziele und für Exzellenz. Sie achten und fördern alle. Sie ächten Gewalt. Sie begrüßen Initiative und stärken Eigenverantwortung. Zugehörigkeit, Leistungsfreude und Anerkennung bestimmen ihr Klima. Gute Schulen blühen auch im Verborgenen.

Sechs Kriterien waren entscheidend für die Bewertungen der Jury. Unter anderem spielten dabei der Umgang mit Vielfalt, das Schulklima oder die Schule als lernende Institution eine Rolle. 481 Schulen hatten sich für den Deutschen Schulpreis 2006 beworben.

Des Weiteren hat unsere Schule im bisher zweimal landesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Qualität schulischer Arbeit“ den ersten Preis im Bereich Grundschule (2000) und den schulformunabhängigen Sonderpreis (2003) gewonnen.