Schulhunde: Tiergestützte Intervention


Die tiergestützte Intervention findet immer mehr Einzug in die pädagogische Arbeit mit Kindern. Als „soziale Katalysatoren“ ermöglichen die Tiere, dass die Menschen wieder einen Zugang zueinander finden. 

Unsere tierischen Lernbegleiter sind für die Kinder Wegbereiter zur Entfaltung der Persönlichkeit und des Selbstbewusstseins. Norbert und Carlo sind ausgebildete Therapie-Begleithunde und unterstützen uns Lehrerinnen und Sozialpädagogen in unserer Arbeit mit den Kindern. 

Eine gemeinsame Basis zwischen Kind und Hund trägt beim Kind gelingend dazu bei, Beziehungsaufbau zu leisten. Diese positiven Erfahrungen können sie dann von der Mensch-Tier-Beziehung auf die zwischenmenschliche Basis übertragen, so dass Selbstwirksamkeitsprozesse angeregt werden können.

 

Unsere tierischen Lernbegleiter ermöglichen den Kindern 

  • das Abenteuer Vertrauen zu wagen
  • sich über eigene Gefühle bewusst zu werden
  • Gefühle zu erspüren
  • Verantwortung für sich und andere zu übernehmen
  • sich in ein anderes Wesen hinein zu fühlen
  • Empathie zu entwickeln
  • sich angenommen zu fühlen
  • Selbstwirksamkeit zu erfahren
  • Förderung des Selbstbewusstseins
  • sich auf andere einzulassen
  • sich auf fremde Situationen einzulassen
  • eigene Fähigkeiten zu erkennen
  • eigene Fähigkeiten anzunehmen
  • Kontakt zu anderen aufzunehmen
  • Beziehungen aufzubauen
  • das Abwarten zu erlernen
  • Bedürfnisse aufzuschieben
  • Grenzen zu setzen

Sie sind aber auch  ausgezeichnete Zuhörer, begegnen jedem Einzelnen vorurteilsfrei und lassen sich gerne vorlesen oder hören sich Sorgen und Bedürfnisse jedes Einzelnen beim Streicheln geduldig an.

Während der Einsatzpausen stehen den Hunden separate, reizneutrale Räume zur Verfügung, in denen sich Hundeboxen als Rückzugsorte befinden.